Wir bei EQUIcon sind ein Team aus Profis, Technikbegeisterten und Spezialisten für individuelle und anspruchsvolle Softwarelösungen. Wir lieben es, komplexe Prozesse und technische Anlagen mit unserem Know-how zum Laufen zu bringen.
1992 von elf hochmotivierten Entwicklern aus Jena gegründet, sind wir heute ein Unternehmen mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon rund 85% mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Mathematik, Physik oder Informatik. Durch diese wissenschaftliche Basis sind wir in der Lage, mit unsere Software Probleme zu lösen, die nicht jeder lösen kann.
Wir programmieren nicht nur, sondern wir lieben es vor allem, uns tief in die Spezialthemen unserer Kunden einzuarbeiten. Dazu analysieren und strukturieren wir komplizierte Zusammenhänge und bewältigen die daraus abgeleiteten Aufgaben.
Unsere Kompetenzen finden sich in einer Vielzahl von Technologien, Arbeitsweisen und Methoden, die wir im Team immer wieder neu miteinander verknüpfen. So finden wir immer wieder neue Lösungen – für passgenaue Systeme, die zuverlässig funktionieren.
Zertifiziert nach ISO 9001
Das Qualitätsmanagementsystem bei EQUIcon wird 2004 erstmals nach ISO 9001 zertifiziert. Seitdem wird die Zertifizierung durch jährliche Wiederholungsaudits bzw. Rezertifizierungen stetig aufrechterhalten, zuletzt nach der Norm ISO 9001:2015.

Geschäftsführer

Frank Thierbach

Martin Sülzle

Ronny Arnold
Geschichte & Meilensteine
Die Zusammenarbeit der späteren Gründer der EQUIcon Software GmbH Jena (damals noch Mitarbeiter der Sektion Mathematik der Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit dem damaligen VEB Carl Zeiss Jena beginnt. Gemeinsam entwickeln wir die Algorithmen und Software für das Gerät ZBA 10, die weltweit erste kommerziell verfügbare Elektronenstrahl-Belichtungsanlage mit variablem Formstrahl.
Elf Mathematiker und Physiker aus dem Team der ZBA-Software-Entwickler gründen die EQUIcon Software GmbH Jena und werden gleichzeitig auch Mitarbeiter des Unternehmens. Der Name EQUIcon leitet sich aus dem ersten und bis heute wichtigsten Geschäftsbereich „Software für Gerätesteuerungen – Equipment Control“ ab. Wichtigster Auftraggeber ist zunächst die Jenoptik GmbH, die in der Zwischenzeit das Geschäftsfeld der Elektronenstrahl-Belichtungsanlagen übernommen hat, aber bald wieder an die Leica Lithography Systeme Jena GmbH abgeben wird. Heute gehört dieses Geschäftsfeld zur Vistec Electron Beam GmbH.
Zum ursprünglichen Geschäftsbereich der Software-Entwicklung als Dienstleistung sind die Geschäftsbereiche Virtualisierung klassischer Computersysteme, Systemprogrammierung/Gerätetreiber und Software für Logistik-Anwendungen hinzugekommen. EQUIcon erreicht erstmals einen Umsatz von (umgerechnet) über eine Million Euro und hat nunmehr Kunden in der Region Jena, in ganz Deutschland (z.B. H. Stoll GmbH & Co. KG in Reutlingen, Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig) sowie im europäischen Ausland (z.B. Ferrari in Maranello, Italien, CNRS in Paris, Frankreich) und den USA (z.B. NASA).
Unser erstes eigenes Firmengebäudes in der Konrad-Zuse-Straße 2 in Jena-Göschwitz wird fertiggestellt, zunächst mit zwei Etagen.
Seit 1998 arbeiten wir mit der nach 1990 neugegründeten Carl Zeiss Jena GmbH zusammen, zunächst im Bereich der Laborautomatisierung für Anwender in der Pharmazeutischen Industrie. Dieser Geschäftsbereich wird heute von PerkinElmer weitergeführt. EQUIcon hat seitdem seine Aktivitäten in diesem Bereich stetig weiter ausgebaut.
Acht Jahre nach der Gründung ist das Team von EQUIcon auf rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen und wir erreichen erstmals einen Umsatz von über zwei Millionen Euro.
Wir nehmen erstmals EQ-Sped in Betrieb, die Software, die wir für die ILN (International Logistic Network) – eine der großen Speditionskooperationen in Deutschland und Europa – entwickelt haben. EQ-Sped sorgt unter anderem für die Erstellung, Verwaltung und Verteilung der für die Abwicklung der Sendungen erforderlichen Informationen zu allen am Transport einer Sendung beteiligten Unternehmen. Später werden auch die Kooperationen CargoSystem (hat inzwischen den Betrieb eingestellt) und GEL vollständig oder teilweise mit EQ-Sped arbeiten. Für den Betrieb der Software und die kommerzielle Abwicklung wurde 2000 die Tochterfirma „EQUIcon Service GmbH“ gegründet sowie ein hochverfügbares Rechenzentrum in Dienst gestellt, das wir kontinuierlich weiter ausbauen.
Das Qualitätsmanagementsystem bei EQUIcon wird 2004 erstmals nach ISO 9000 zertifiziert. Seitdem wird die Zertifizierung durch jährliche Wiederholungsaudits bzw. Rezertifizierungen stetig aufrechterhalten, zuletzt nach der Norm ISO 9001:2015.
Mittlerweile sind insgesamt ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei EQUIcon beschäftigt; durch die Zusammenarbeit mit neuen regionalen und überregionalen Partnern (u.a. verschiedene Zeiss-Gesellschaften, Cross Match Technologies und Q-Cells) erhöht sich der Umsatz weiter.
Wir liefern die ersten ePLACE Software-Pakete an unsere Kunden aus. ePLACE ist eine Datenkonvertierungssoftware für Betreiber von Elektronenstrahl-Belichtungsanlagen und wird in Kooperation mit Vistec und dem Fraunhofer IPMS entwickelt und vermarktet.
Mit niceLAB und EQ-Sped.cargo werden zwei weitere Software-Produkte für ihre jeweiligen Märkte bereitgestellt. EQUIcon bietet damit in allen Geschäftsbereichen einen ausgewogenen Mix aus Dienstleistungen und Software-Produkten, die zusammen die Grundlage für weiteres Wachstum der EQUIcon-Firmen bilden, bei denen nunmehr über 40 Beschäftigte angestellt sind.
Am 1.1.2020 nimmt die sim cargo GmbH, hervorgegangen aus den Speditionskooperationen ILN und S.T.a.R, ihren operativen Betrieb auf. So wie in der Vergangenheit für die ILN, hat EQUIcon mit der EQ-Sped-Software den Zusammenschluss als IT-Dienstleister begleitet und sichert auch für sim cargo den operativen Betrieb.
Nach fast 30 Jahren Firmengeschichte hat EQUIcon, inzwischen auf rund 50 Mitarbeitende gewachsen, einen Generationenwechsel in verschiedenen Bereichen vollzogen. Der Großteil der Beschäftigten der Gründergeneration hat seine Aufgaben an jüngere Kolleginnen und Kollegen übergeben, um die Arbeit für unsere Kunden nahtlos in gewohnter Qualität fortzusetzen. Als Teil dieses Prozesses ist mit dem 1.7.2021 der Wechsel der Geschäftsführung vollzogen. Die Geschäftsführung, bisher bestehend aus Dr. Reinhard Galler, Dr. Klaus Krönert und Dr. Bernd Papenfuß, geht nun aus die langjährigen EQUIcon-Mitarbeiter Ronny Arnold, Martin Sülzle und Frank Thierbach über.
Regionales und soziales Engagement
Pate für das Ronald McDonald Haus Jena
Das Ronald McDonald Haus Jena bietet Familien schwer kranker Kinder seit 1992 ein Zuhause auf Zeit. Dazu diesen auch die elf Apartments, in denen die Familien der Kinder einen Ort zum Rückzug und zur Erholung während der Behandlungszeit finden. Wir sind seit mehreren Jahren Paten für eines dieser Elternapartments und möchten damit betroffenen Familien Raum für Mut und Zuversicht schenken.
Stifter des Deutschland-Stipendiums
An der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützen wir seit über zehn Jahren jährlich Studierende mit dem Deutschland-Stipendium. Dieses Stipendium soll neben dem Blick auf die Studienleistungen vor allem auch jene fördern, die sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren oder aus einer besonderen sozialen oder familiären Situation kommen.
Sponsor für den Physikerball der FSU Jena
Der Physikerball ist der Fakultätsball der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Universität Jena mit einer 70-jährigen Tradition. Neben dem festlichen Rahmen bietet er ein Bühnenprogramm mit Theater, Kabarett und physikalischen Highlights sowohl für Studierende, Lehrende und Alumni als auch für Gäste aus Politik, Wirtschaft und anderen Fakultäten. Wir unterstützen diesen Ball als Sponsor.
Unsere Netzwerke und Partner
Wir sind Mitglied im OptoNet e.V. Photoniknetzwerk Thüringen, der Softwareallianz Deutschland und im SiLA-Konsortium (Association Consortium Standardization in Lab Automation). In all diesen Netzwerken engagieren wir uns aktiv, um innovative Technologien voranzutreiben, branchenübergreifende Synergien zu schaffen und neue Standards für die Zukunft zu entwickeln.


